Tropfsteinhöhle Breitscheid – Ausflugstipp

Die Tropfsteinhöhle Breitscheid ist ein tolles Ausflugsziel an warmen Tagen. Natürlich kann man diese wunderschöne Tropfsteinhöhle auch an kühlen / kalten Tagen besuchen. Wir haben uns jedoch für einen warmen Sommertag entschieden, um diesem magischen Ort einen Besuch abzustatten. Korrekt heißt die Tropfsteinhöhle übrigens „Schauhöhle Herbstlabyrinth Breitscheid“.

Tropfsteinhöhle Breitscheid

Tropfsteinhöhle Breitscheid – Tickets und Parken

Tickets für die Schauhöhle Herbstlabyrinth Breitscheid können vor Ort gekauft werden. Jedoch ist die Teilnehmerzahl begrenzt, so dass wir unsere Tickets vorab telefonisch reservieren. Auch die Online-Reservierung ist über die Webseite der Tropfsteinhöhle Breitscheid möglich – hier wird direkt die Verfügbarkeit angezeigt.

Eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen steht neben dem Eingang zur Schauhöhle zur Verfügung. Wir haben eine Parkmöglichkeit genutzt, welche auch auf der Webseite von der Schauhöhle aufgeführt ist. Um zur Höhle zu gelangen bedeutet dies für uns jetzt quer durch den Wald und einen schmalen Weg bergauf gehen zu müssen. Für Leute, die nicht so gut zu Fuß oder mit einem Kinderwagen unterwegs sind, ist dies auf keinen Fall zu empfehlen. Dann am Besten alle erst einmal an der Schauhöhle rauslassen und sich auf Parktplatzsuche begeben.

Die Tropfsteinhöhle

Unsere vorbestellten Tickets können wir direkt an der Anmeldung neben dem Eingang zur Tropfsteinhöhle Breitscheid abholen. Unsere Führung beginnt um 15 Uhr. Am Eingang hängt ein Schild welches darauf hinweist, dass der Ab- und Aufstieg recht anstrengend ist, denn es müssen 125 Stufen bewältigt werden. Hört sich erst einmal nicht so schlimm an, aber gerade beim Aufstieg ist etwas Kondition schon von Vorteil.

Abwärts in die Kälte

125 Stufen hinab zu gehen ist eigentlich kein Problem. Aber, hier geht es wirklich steil nach unten und die Stufen sind – aus meiner Sicht – recht schmal. Neben der Treppe hängt ein Seil mit einer Wanne. Diese wird eingesetzt, wenn es in der Höhle zu einem Zwischenfall kommen sollte und eine Person nicht mehr in der Lage ist aus eigener Kraft die Treppenstufen hinauf zu gehen. Unten angekommen stehen wir vor einer Metalltür. Nach dem Öffnen dieser stehen wir im Dunkel – nur die Taschenlampe unseres Höhlenführers gibt etwas Licht ab. In der Höhle herrschen permanent – egal ob Sommer oder Winter – 9 Grad Celsius und fast 100 % Luftfeuchtigkeit.

Steinformationen ins rechte Licht gerückt

Unser Höhlenführer beginnt mit der Lichtshow und bei uns stellt sich sofort ein WOW-Effekt ein. Fotografieren ohne Blitzlicht ist in der Schauhöhle Herbstlabyrinth Breitscheid erlaubt. Und genau dies führt dazu, dass wir gar nicht wissen, wo wir die Handykamera als erstes hinhalten sollen. Die richtige Kamera haben wir natürlich mal wieder nicht dabei. Aber auch so ist einfach alles wunderschön anzusehen.

Die Lichtershow wird vom Höhlenführer gesteuert. Auf Knopfdruck gehen Lichter an oder aus und wir erhalten so Stück für Stück Informationen zur zu den diversen Tropfsteinformen und deren Entstehung. Die Höhle ist nicht riesig, aber da es an jeder Ecke etwas zu sehen gibt, fällt dies eigentlich nicht wirklich auf. All unsere Fragen, werden fachkundig und geduldig beantwortet, auch wenn der Höhlenführer diese wahrscheinlich zig Mal pro Tag wiederholen muss.

Impressionen aus der Schauhöhle Herbstlabyrinth Breitscheid

Fazit zur Tropfsteinhöhle Breitscheid

Der Tagesausflug zur Schauhöhle Herbstlabyrinth Breitscheid ist ein voller Erfolg. Wir haben eine wunderschöne einstündige Führung durch die Tropfsteinhöhle genossen und konnten dabei vieles lernen. An unserer Kondition müssen wir definitiv arbeiten, denn der Weg über die 125 Stufen nach oben war nur mit einigen kurzen Pausen möglich. Sollten wir mal wieder auf die Idee kommen eine Tropfsteinhöhle zu besuchen, werden wir auf jeden Fall warme Jacken mitnehmen. Aufgrund der Außentemperatur waren wir diesmal nicht vorbereitet, aber zum Glück konnten wir uns Jacken leihen. Dies übrigens ohne irgendeine zusätzliche Gebühr.

Im Grand Canyon haben wir gesehen, das Steine bzw. Steinformationen faszinierend sind. Nun haben wir dies nicht nur über der Erde, sondern auch Unterirdisch erleben dürfen. Insgesamt bleibt nur zu sagen, dass die Natur uns immer wieder positiv überrascht.


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