Fahrt auf dem Chao Phraya und Spaziergang durch Bangkok – Tag 4 (Asientour)

Nachdem wir an unserem dritten Tag an Land und in drei Tempeln aufgehalten haben, wollten wir den vierten Tag gerne für eine Fahrt mit dem Express Boat auf dem Chao Phraya und einen längeren Spaziergang durch Bangkok nutzen.

Vom Hotel zur Express Boat Station Sathorn (Taksin)

Wir haben uns dazu entschlossen mit der Bahn zur Express Boat Station Sathorn (Taksin) zu gelangen. Also ging es erst einmal vom Hotel zu Fuß zur MRT Station Phetchaburi. Die Strecke beträgt gerade einmal 750 Meter, so dass dies wirklich kein Problem darstellte.

Jetzt mussten wir erst einmal herausfinden, wie das mit den Tickets funktioniert. Es waren einige Ticketautomaten an der Wand, aber wir stellten schnell fest, dass diese nur Münzgeld nahmen und das hatten wir nicht. Direkt neben den Automaten standen vier Leute in einer kleinen Schlage vor einer Glasscheibe, hinter der ein Mann saß. Wir dachten erst, dass es sich hierbei um eine Information handelt, aber dann haben wir gesehen, dass man dort Tickets kaufen konnte. Also, ab in die Schlange und hoffen, dass der Mann besser Englisch spricht als die Taxifahrer, die wir bisher getroffen hatten.

Erfolgreicher Ticketkauf an der Phetchaburi MRT Station

Der Mann hinter der Scheibe sprach gutes Englisch, so dass wir im problemlos sagen konnten, was unser Anliegen war. Er erklärte uns, dass wir von Phetchaburi MRT Station bis Si Lom fahren und dann zur Station Sala Daeng laufen müssen, damit wir in den richtigen Zug zur Station Sathorn (Taksin) umsteigen können. Die Tickets bis zum ersten Zwischenstopp haben 26 Baht pro Person (ca. 0,70 Euro) gekostet. An der Station Si Lom angekommen war die Orientierung kein Problem und wir haben den kurzen Fußweg von noch nicht einmal 3 Minuten absolviert.

Zwischenstopp an der Station Si Lom

Da der Ticketkauf am Schalter so gut geklappt hatte, sind wir natürlich an der Station Sala Daeng direkt zu diesem gegangen. Hier war der Ablauf jedoch etwas anders. Der Schalterbeamte wollte zwar wissen, was unser Ziel ist, jedoch gab er uns keine Tickets, sondern eine ganze Menge Kleingeld und zeigte dann auf die Ticketautomaten. Ok, dann halt mit dem Kleingeld an den Automaten. Die Bedienung war wirklich ganz leicht und wir haben dann auch sehr schnell für 24 Baht pro Person (ca. 0,65 Euro) unsere Tickets in den Händen halten können.

Saubere Züge und angenehm leer

Wir sind nicht zur Rushhour mit dem Zug gefahren, insofern waren sowohl die Bahnsteige als auch die Züge angenehm leer. Was uns positiv aufgefallen ist: Die Züge und auch Bahnsteige waren extrem sauber. Wir finden, dass sollte auch mal erwähnt werden, denn in den großen deutschen Metropolen sieht dies im öffentlichen Nahverkehr oft ganz anders aus.

Ankunft am Sathorn (Taksin) Pier

Die Beschilderung am Bahnhof ist wirklich sehr gut, so dass wir keine Schwierigkeiten hatten den Weg zum Pier zu finden. Man geht hier nur ein paar Schritte an einigen Verkaufsständen für Unterwäsche, Dingen des täglichen Bedarfs und Garküchen vorbei und schon steht man auf dem Pier.

Tickets für das Express Boat auf dem Chao Phraya

Wir hatten vorab schon auf anderen Blogs gelesen, dass es Touristen-Boote und die normalen Boote gibt, die auf dem Chao Phraya fahren. Direkt am Eingang des Piers wollte man uns dann auch Tickets für 150 Baht pro Person verkaufen. Wir haben uns entschlossen erst einmal zu schauen, was es sonst noch so gibt und sind am normalen Ticketschalter gelandet. Hier haben wir für unsere Tickets dann nur 25 Baht pro Person gezahlt. Wir haben das Express Boat mit der Gelben Flagge genommen und haben uns einfach treiben lassen. Das Boot war recht voll, aber wir haben einen Platz an der Seite gefunden und die Fahrt einfach genossen.

Impressionen von der Express Boat Fahrt auf dem Chao Phraya

Ausstieg und Rückfahrt auf dem Chao Phraya

An der Station Phra Arthit (Halt Nr. 13) sind wir ausgestiegen und haben die Umgebung etwas erkundet. In einem Lokal haben wir uns dann noch etwas zu trinken gegönnt, denn bei den Temperaturen muss man echt viel trinken. Nach der kurzen Pause ging es dann auch schon weiter und unser Weg führte uns zurück zur Anlagestelle Phra Arthit. Diesmal haben wir das Boot zurück zur Station Sathorn genommen. Die Tickets haben wir dieses Mal direkt an Bord von der netten Ticketverkäuferin erworben. Sie hat uns auch gleich angewiesen nicht irgendwo im Durchgang stehen zu bleiben, da wir ja bis zur letzten Station fahren. Also haben wir uns ein Plätzchen vorne im Boot gesucht und die Fahrt zurück einfach genossen.

Ein Spaziergang durch Bangkok

Nachdem wir zurück an der Anlegestelle Sathorn waren, wollten wir etwas spazieren gehen. Als erstes Ziel haben wir uns den Lumphini Park ausgesucht. Diesen hatten wir auf der Hinfahrt von der Bahn aus gesehen. Wir haben uns für die 3,4 km Strecke entschieden und uns direkt auf den Weg gemacht.

Lumphini Park Bangkok

Vor dem Eingang des Parks gab es einige Straßenverkäufer, die Getränke und Essen verkauft haben. Hier konnte man sich dann für den Spaziergang durch den Lumphini Park nochmal stärken.

Im Park selbst waren viele Leute sportlich aktiv. Sie liefen oder gingen durch den Park. Wir haben einfach die Ruhe in dieser grünen Oase mitten in der Stadt genossen. Alles ist sehr sauber und zum Ausruhen stehen alle paar Meter Bänke. Darüber hinaus stehen im Park Fitness-Geräte, die aus sehr gut genutzt wurden.

Impressionen aus dem Lumphini Park

Rückweg zum Hotel

Wir hatten nach dem Besuch des Lumphini Parks kurz überlegt, ob wir ein Taxi zurück zum Hotel nehmen sollten. Der Entschluss, unseren Spaziergang fortzusetzen, war jedoch vernünftiger, denn die Straßen waren recht voll und wir sind so teilweise schneller gewesen als die Autos.

Wir haben uns für die 4,8 km Strecke entschieden, da es langweilig ist immer nur geradeaus zu gehen. Ab und zu haben wir eine kurze Pause eingelegt und etwas getrunken. Nach unserer Rückkehr im Hotel waren wir echt fix und fertig. Aber trotz des langen Spaziergangs und den daraus resultierenden schweren Füßen war es ein grandioser Tag und wir haben sehr viel gesehen.

 

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