Kuala Lumpur Deer Park und Stadt-Spaziergang – Tag 8 (Asientour)

Am letzten Tag unseres Aufenthalts wollten wir uns noch den Kuala Lumpur Deer Park anschauen. Die Bewertungen in den diversen Portalen waren von extrem positiv bis zur Empfehlung nicht hin zu gehen.

Vom Hotel zum Kuala Lumpur Deer Park

Da wir uns nach dem (erneut) ausgiebigen Frühstück etwas bewegen wollten, haben wir uns für einen Spaziergang von unserem Hotel zum Kuala Lumpur Deer Park entschlossen.

Der Weg war recht angenehm und führte uns vorbei am Botanischen Garten und dem Bird Park. Im Botanischen Garten haben wir einen kurzen Zwischenstopp eingelegt und einen Kaffee getrunken. Den Bird Park haben wir nur von der Straße aus gesehen, sind aber nicht reingegangen. Kurz hinter Bird Park befand sich auch schon der Eingang zum Deer Park.

Kuala Lumpur Deer Park

Der Besuch des Deer Parks ist kostenlos. Wir hatten anfänglich einen großen Eingang gesucht, haben dann aber feststellen müssen, dass das kleine Tor im Zaun als Eingang zum Park dient.

Der Park selber ist übersichtlich und nett angelegt. Für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, ist der Park nur beschränkt geeignet, denn es befinden sich dort recht viele Treppenstufen. Es gibt sehr viele Sitzmöglichkeiten, so dass man hier gut verweilen und die Atmosphäre genießen kann. Die Anzahl der Besucher in diesem Park war sehr gering – uns sind vielleicht eine Handvoll Leute begegnet.

Wo sind nur die Rehe und Hirsche?

Nachdem wir den Park betreten hatten, sahen wir drei Rehe/Hirsche auf einer Wiese satt und zufrieden liegen. Also schon einmal ein guter Anfang. Unsere Suche nach weiteren Tieren dieser Spezies hat jedoch nur ein Ergebnis erbracht – es waren schlichtweg einfach keine weiteren Rehe/Hirsche hier zu finden. Im unteren Bereich des Parks gab es noch einige recht kleine Käfige, diese waren aber fast alle unbewohnt. Es liefen nur noch einige Hühner und Hähne im Park herum.

Gut, wenn es hier nicht mehr zu sehen gibt, dann gehen wir halt weiter. Da wir nicht wieder alle Treppen nach oben laufen wollten, haben wir den Park einfach unten verlassen und sind in Richtung See (Tasik Peranda) / Botanischer Garten gegangen.

Der Spaziergang am See war sehr entspannend. Der Park ist sehr schön angelegt und die Wasserfontäne auf dem See hat ein schönes Bild abgegeben. Wir haben uns nun wieder in Richtung Hochhäuser begeben und sind letztendlich am National Museum Kuala Lumpur gelandet.

Rundgang im National Museum

Der Eintritt kostet nur 5 Ringgit (ca. 1,06 Euro) pro Person. Das Museum verfügt über zwei Etagen. Am besten folgt man dem Rundlauf, dann stimmt auf jeden Fall die zeitlich Abfolge der gezeigten Exponate. Im inneren des Museums darf man (eigentlich) nicht fotografieren. Wir haben uns daran gehalten, andere nicht. Gesagt wurde aber auch nichts. Auf jeden Fall haben wir keine Fotos, die wir hier zeigen können. Außerhalb des Gebäudes kann problemlos fotografiert werden und klar, dass wir hier dann auch unsere Kamera gezückt haben.

Der große Regen

Während unseres Aufenthalts in Kuala Lumpur konnten wir die Uhrzeit fast anhand des einsetzenden Regens erkennen. Pünktlich zwischen 14:30-15 Uhr öffnete der Himmel seine Pforten und es wurde nass. In den vergangenen Tagen hörte es meist innerhalb einer Stunde wieder auf zu regnen und ging dann erst am Abend oder in der Nacht weiter. Heute war es jedoch anders. Auch nach dem zweiten Kaffee und dem wiederholten Rundgang im Kaufhaus wollte der Regen einfach nicht aufhören. Also haben wir nach den überdachten Fußgängerbrücken und/oder Tunneln Ausschau gehalten. Leider gab es in dieser Gegend nicht überall die Möglichkeit trocken von A nach B zu gelangen. Dies führte dazu, dass wir zwar nach 3 Minuten laufen an einer dieser tollen überdachten Brücken angekommen waren, jedoch waren wir zu diesem Zeitpunkt schon komplett durchnässt.

Regen in Kuala Lumpur

Zwischenstopp Kaufhaus

Die überdachte Fußgängerbrücke war leider nicht durchgängig bis zu unserem Hotel und der Regen wurde noch stärker. Aber am Ende der Fußgängerbrücke erstrahlte ein Kaufhaus, so, dass wir hier den nächsten Zwischenstopp gemacht haben. Wir mussten hierfür „nur“ die nicht überdachte Straße überqueren. Als wir dann auf der anderen Seite ankamen, konnte ich mir gut vorstellen, wie sich ein nasser Hund fühlt. Es war einfach total unangenehm. Nun kam auch noch hinzu, dass dieses Kaufhaus so stark heruntergekühlt war, dass eine Erkältung garantiert nicht mehr lange auf sich warten lässt – dazu später dann mehr.

Eine Station mit der Bahn

Wir waren zwar schon pitschnass, aber noch mehr Wasser wollten wir uns jetzt einfach nicht mehr geben. Also haben wir uns ein Ticket für die Bahn (MLT) gekauft und sind die letzte Station mit dem Zug gefahren. Nach unserer Ankunft im Hotel ging es dann erst einmal unter die Dusche und dann trockene Klamotten angezogen. Somit hat uns Kuala Lumpur am letzten Tag nochmal gezeigt, was Starkregen ist.

 

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