Von Bangkok nach Kuala Lumpur – Tag 5 (Asientour)

Heute verlassen wir Bangkok und freuen uns auf unsere nächste Station – Kuala Lumpur. Mit dem Taxi geht es am Morgen von unserem AVANI Atrium Bangkok Hotel zum Don Mueang International Airport, welcher etwa 22 Kilometer nordöstlich vom Stadtzentrum entfernt liegt. Die Orientierung am Flughafen Don Mueang war recht simpel. Wir wussten, dass wir im Terminal 1 einchecken müssen. Das Taxi hat uns schnell und sichert dorthin befördert.

Flug mit Air Asia

Wir sind mit AirAsia geflogen, welche all ihre Flüge von diesem Flughafen aus bestreitet. Wir mussten keinen ziel-spezifischen Check-in Schalter suchen, alles wurde zentral abgehandelt. Bevor wir zum Schalter gelangt sind, wurden noch die Koffer durchleuchtet, die später eingecheckt werden sollten. Als Zeichen des erfolgten Checks gab es ein blaues Klebeband auf den Koffer. Im Anschluss kurz in die Schlange einreihen, dass Spektakel der Passagiere beobachten, die aufgefordert werden ihr Gepäck aufgrund von Größen- und/oder Gewichtsüberschreitung kostenpflichtig aufgeben und dann selber gelassen an den Check-in gehen, um freundlich und schnell seine Bordkarte zu erhalten und diesen Prozess abzuschließen.

Hinweis zu AirAsia

Wie bei Billigairlines in Deutschland muss man Gepäck im „Low fare“ Tarif, welches nicht als Handgepäck mit in die Kabine genommen werden, bezahlen. Hier empfiehlt sich dies vorab, direkt bei der Buchung mit abzuhandeln, da die Schlange am Flughafen extrem lang war. Ebenso kann man vorab Sitzplätze und Mahlzeiten kostenpflichtig buchen.

AirAsia Flugzeug

Don Mueang International Airport, Bangkok

Der nächste Schritt ist dann die Passkontrolle. Vorab wird natürlich auch hier kontrolliert, ob man eine gültige Bordkarte besitzt und ob diese auch wirklich zum Namen im Pass gehört. Im Anschluss noch den Stempel für die Ausreise vom Passbeamten abholen und dann steht man auch schon im Terminal-Bereich. Hier gibt es die üblichen Duty Free Geschäfte, Cafés und Fast Food Geschäfte. Sollte es Raucher unter euch geben, dann der Hinweis, dass es Raucherräume gibt. Und für alle, deren Handy noch schnell eine Ladung thailändischen Strom benötigt, gibt es Ladestationen im Gebäude verteilt. Hier kann man (auch) direkt per USB-Anschluss laden, so dass ein ansonsten vielleicht nötiger Adapter nicht notwendig ist.

Abflughalle Don Mueang International Airport, Bangkok

AirAsia Flug nach Kuala Lumpur

Der Flug mit Air Asia von Bangkok nach Kuala Lumpur war sehr ruhig und das Kabinenpersonal sehr nett. An Bord bekamen wir ein Sandwich und ein Plastiktöpfchen mit stillem Mineralwasser. Anscheinend hatten wir das irgendwie vorab gebucht, denn dies wurde nicht an alle ausgegeben. Bewusst waren wir uns darüber nicht, aber das Sandwich war ein netter Zeitvertreib auf dem Flug. Neben uns im Flieger saß ein Deutscher, der in Kuala Lumpur arbeitet. Er hat uns noch einige hilfreiche Tipps gegeben, u. a. zum Taxi-System am Flughafen (mehr dazu später).

Ankunft am Kuala Lumpur International Airport 2 (KLIA2)

Nach der Landung am KLIA2 Airport in Kuala Lumpur ging es dann zur nächsten Passkontrolle. Doch bevor wir diese erreichten, wurde noch unser Handgepäck durchleuchtet. Hatten wir bisher auch noch nicht, aber warum nicht, öfter mal was Neues.

Nächster Stopp die Passkontrolle (Immigration).

Hier gab es lange Schlangen und wir haben ca. 35 Minuten gebraucht, um letztendlich unseren Pass vorlegen und unsere Fingerabdrücke abgeben zu können. Direkt nach der Passkontrolle haben wir uns in einem Duty Free Shop wiedergefunden, denn durch diesen muss man gehen, um zur Kofferausgabe zu gelangen. Diesmal drehten unsere Koffer hintereinander liegend ihre Runden auf dem Gepäckband und warteten nur darauf, dass wir sie abholten. Jetzt noch durch den Zoll, an dem wir eine weitere Premiere erlebten, denn die Koffer wurden hier nochmal durchleuchtet. Aber jetzt hatten wir es geschafft und sind im öffentlichen Bereich des KLIA2 angekommen.

Prepaid Internet-Karte

Wie bereits in Bangkok wollen wir auch in Kuala Lumpur mobil online sein. Im Flughafengebäude begrüßte uns dann auch gleich der erste Mobilfunkshop. Nicht lange zögern, sondern direkt rein und eine Prepaid-Karte kaufen. Auch hier ging alles schnell und reibungslos. Faszinierend war die Mitarbeiterin im Shop, denn während sie unsere Daten in den Computer eingab, wurde einem anderen Kunden parallel eine Auskunft erteilt und mit der inzwischen freiwerdenden Hand schon die Sim-Karte in unser Handy gepackt. Die Dame ist beherrscht das Multitasking wirklich sehr gut.

Metered, Coupon oder Premier Taxi, das ist hier die Frage…

Unser Sitznachbar im Flieger hatte uns ja bereits darüber informiert, dass es eine Besonderheit am Flughafen gibt, wenn wir ein Taxi nehmen wollen. Nachfolgend aufgeführt die drei Varianten:

1. Metered Taxi

Bevor man zum Taxi geht muss man am Schalter „Metered Taxi“ einen Coupon für 2 Malaysische Ringgit (RM) kaufen. Im Anschluss geht man zum Ausgang an der Tür 4 und stellt sich in die Schlage „Metered Taxi“. Den zuvor gekauften Coupon überreicht man dann dem Taxifahrer. Der finale Fahrpreis wird auf dem Taxameter angezeigt. Zu dem eigentlichen Fahrpreis kommen möglicherweise noch Mautgebühren.

2. Coupon Taxi

Hier gibt es neben dem Metered Taxi Schalter einen extra Coupon Taxi Schalter. Dort einfach das Ziel nennen oder den Zettel mit der Adresse vorzeigen. Der Fahrpreis wird einem genannt und man zahlt diesen direkt an diesem Schalter. Nach Bezahlung erhält man einen Coupon, auf dem alle relevanten Daten (inkl. das Ziel) aufgeführt sind. Mit diesem Coupon in der Hand geht man ebenfalls zum Ausgang der Tür 4 und reiht sich bei den „Budget Taxi“ ein. Ein entsprechender Wagen wir einem zugewiesen. Der Fahrer erhält den Coupon und man muss nichts mehr extra zahlen.

3. Premier Taxi

Die blauen Wagen sind im Gegensatz zu den Coupon Taxis deutlich teure, teilweise kann der Fahrpreis fast die Hälfte mehr kosten. Die Fahrzeuge sind etwas größer als die beim Coupon Taxi und sollen immer verfügbar sein.

Unsere Taxi-Wahl

Wir haben uns für ein Coupon Taxi entschieden, da wir so von Anfang an wussten, was uns die Fahrt zum Hotel kostet. Das Taxi war sehr sauber und hatte ausreichend Platz für zwei Erwachsene und zwei große Koffer. Der Fahrer war sehr freundlich, sprach gut Englisch und hat uns unterwegs sogar gefragt, ob wir eine Toilettenpause haben möchten. Die Strecke zwischen dem Flughafen und unserem Hotel in Kuala Lumpur beträgt ca. 61 km und der Fahrer dachte vielleicht, dass wir auf einem so langen Weg vielleicht eine Pause einlegen wollen. Auf jeden Fall haben wir dankend abgelehnt und er hat uns sicher und zügig zu unserem Hotel gebracht.

Weitere Möglichkeiten vom KLIA2 nach Kuala Lumpur zu kommen

Der KLIA2 wurde offiziell am 2. Mai 2017 eröffnet und wird von low-cost Fluggesellschaften genutzt. Er befindet sich weniger als 2 Kilometer vom Kuala Lumpur International Airport (KLIA), wo die „normalen“ Flieger landen, entfernt. Beide Flughäfen sind gut miteinander vernetzt. Und wer nicht mit dem Taxi in die Stadt fahren möchte, kann den Zug nutzen. Hier gibt es den KLIA Ekspres Train, den KLIA Transit Train und die KTM Komuter Train Services. Wer lieber den Bus nehmen möchte – kein Problem, auch diese Transportmöglichkeit gibt es am KLIA2.

Fraser Residence Kuala Lumpur – unser Hotel

Der Check-in in unserem Hotel verlief schnell und unkompliziert. Wir haben ein Zimmer in der 14. Etage im Tower 2 erhalten. Die erste Hürde hatten wir genommen, als wir verstanden hatten, dass es im Fahrstuhl keinen Knopf mit der Zahl 14 gab. Erst waren wir etwas irritiert, aber dann haben wir es einfach mal mit dem Knopf 13A versucht und siehe da, wir sind in der 14. Etage gelandet. Ein Mitarbeiter erklärte uns dann, dass das Management ihnen erklärt hat, dass die Zahl 4 Unglück bringt und es deshalb diese Zahl nicht gibt. Jedoch konnten wir das Geheimnis nicht lüften, warum dann unsere Zimmernummern 1404 lautete. Wollte das Hotel, dass wir gleich doppeltes Unglück haben. Na ja, wie gut, dass wir in dieser Zahl kein schlechtes Omen sehen.

Fraser Residence Kuala Lumpur

Das Zimmer 1404

Da wir die Hotels bereits längere Zeit im Voraus gebucht hatten, waren uns anscheinend die Details entfallen. Nach dem Betreten des Zimmers stellten wir fest, dass es sich um ein kleines Appartement handelt. Es gab eine Küchenzeile inkl. Waschmaschine mit integriertem Trockner, ein Sofa, einen Schreibtisch, einen schönen Balkon, ein King Size Bett und ein tolles Badezimmer, ausgestattet mit einer großen Dusche und einer Badewanne.

Erste Tuchfühlung mit Kuala Lumpur

Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, sind wir erst einmal auf eine kleine Erkundungstour gegangen. Wir haben uns zu Fuß in Richtung Petronas Towers begeben. Auf dem Weg haben wir dann auch direkt die Haltestelle Nr. 1 für den Hop-On Hop-Off Bus entdeckt, die wir am morgigen Tag nutzen wollen. Das Wetter zu diesem Zeitpunkt war traumhaft schön – Sonnenschein und blauer Himmel. Plötzlich tauchten auf der rechten Straßenseite die Petronas Towers auf und wir haben einen schnellen Schnappschuss mit dem Handy gemacht. Schließlich sind wir ja noch ein paar Tage hier, so dass wir bestimmt noch häufiger dieses Gebäude fotografieren werden. Ok, irgendwie war uns nicht bewusst, dass dies das einzige Foto sein wird, welches wir bei Sonnenschein von diesem Gebäude machen werden.

Petronas Towers Kuala Lumpur

Bunter Fernsehturm

Am Abend sind wir dann noch kurz in den kleinen Supermarkt gegangen, der sich im Gebäude neben unserem Hotel befindet, da wir noch einige Getränke brauchten. Auf dem Weg haben wir dann den Fernsehturm (Menara Kuala Lumpur) in bunt erblickt – ein schöner Anblick, mit welchen wir dann auch den Tag abschließen.

Menara Kuala Lumpur - Fernsehtu

 

2 Kommentare:

  1. Danke für diesen wunderbar ausführlichen Blogpost! 🙂

  2. Pingback:Fraser Residence Kuala Lumpur - Hotel - Reisefeeling - Reiseblog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.